Wie kann die digitale Abschottung abgewendet werden?

Viele Parlamentarier vertreten die Interessen der „Old Economy“ und haben keine Strategie, wie auf die Digitalisierung zu reagieren ist. Eine Lageanalyse und klare Commitments sind dringender denn je, so dass die Schweiz nicht bald auf dem Abstellgleis steht. Dazu die Keynote von Andri Silberschmidt am swissICT Symposium 2018.

Facebook von 2004 bis heute – Status Quo

Thomas Hutter zeigt in seinem Referat den Werdegang von Facebook auf. Wie entstand das Imperium Facebook, welche Meilensteine hat Facebook in den letzten 14 Jahren gelegt und welche Krisen wurden gemeistert, welche Highlights waren zu verzeichnen, warum war Cambridge Analytica kein wirklicher Skandal, sondern ein systembedingtes Problem und woran arbeitet Facebook parallel, bzw. in welche Richtung verändert sich die Plattform in der nächsten Zukunft.

Erstmals in Basel

Das swissICT Symposium zieht von Luzern nach Basel um und findet neu im Hyperion Hotel in der Stadt am Rheinknie statt.
 

3 Streams, 20 Experten

In den Streams Mensch, Unternehmen und Gesellschaft analyisieren und kommentieren über 20 Top-Experten die Entwicklungen der Digitalisierung.

3 Streams, 20 Experten

In den Streams Mensch, Unternehmen und Gesellschaft analyisieren und kommentieren über 20 Top-Experten die Entwicklungen der Digitalisierung.

2 Tage mit Dinner und Übernachtung

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Starten Sie in das swissICT Symposium schon am Vorabend: mit einem exklusiven Networking-Gala-Dinner, das einen stilvollen wie inspirierenden Einstieg ins Thema Neue Geschäftsmodelle für die digitale Schweiz bietet. Und es ist eine hervorragende Gelegenheit, sich mit andern ICT- Entscheidungsträgern, Opinion Leaders, CEOs und Teilnehmenden im kleinen Kreis auszutauschen. Ebenso nehmen Sie am Folgetag am gesamten Symposium-Programm teil.

Symposium kompakt

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Das eigentliche Swiss ICT Symposium – ein Tag mit fokussierter Inspiration. Inklusive: exklusive Keynotes von renommierten Referenten, 24 ausgesuchte Input-Referate,
Pausen und Mittagessen für Begegnungen im kleinen Kreis, Networking-Apero.

Programmübersicht

Traditionellerweise geht das Symposium am Montag Abend mit einem Gala-Dinner inklusive Tischreferat und exklusiver Networking-Gelegenheit los. Das reich befrachtete Konferenzprogramm wartet am Dienstag auf die Besucher.

24. September 2018

ab 18:00 Empfang und Apéro
ab 19:00  Gala-Dinner
ca. 20:30 Tischreferat
ab 22:30 Networking & Ausklang des Abends

25. September 2018

07:30 - 08:30 Registration und Begrüssungskaffee
08:30 - 09:15 KEYNOTE 1: Thomas Hutter
09:40 - 10:10 Input Referate – Slot 1
10:20 - 10:50 Input Referate – Slot 2
11:00 - 11:30 Input Referate – Slot 3
11:30 - 13:00 Mittagessen
13:00 - 13:40 KEYNOTE 2: Andri Silberschmidt
14:40 - 15:10 Input Referate – Slot 4
14:40 - 15:10 Input Referate – Slot 5
15:10 - 15:40 Pause
15:45 - 17:00 KEYNOTE 3: Pascal Kaufmann
17:00 - Open end Apéro Riche
   
   

Referate

Am swissICT Symposium referieren Top-Speaker in mehreren Streams. Das Programm haben wir auch als PDF kompakt zum Download zusammengestellt. Sie können sich ab sofort für die Referate voranmelden. Bitte beachten Sie, dass eine Voranmeldung nur gültig ist, wenn Sie auch ein Ticket gebucht haben. 

Facebook von 2004 bis heute – Status Quo

Thomas Hutter zeigt in seinem Referat den Werdegang von Facebook auf. Wie entstand das Imperium Facebook, welche Meilensteine hat Facebook in den letzten 14 Jahren gelegt und welche Krisen wurden gemeistert, welche Highlights waren zu verzeichnen, warum war Cambridge Analytica kein wirklicher Skandal, sondern ein systembedingtes Problem und woran arbeitet Facebook parallel, bzw. in welche Richtung verändert sich die Plattform in der nächsten Zukunft.

Thomas Hutter

Hutter Consult AG

08:30 Uhr

Wie die Epigenetik unser Verständnis von Burnout im digitalen Zeitalter verändert

Die neue revolutionäre Wissenschaft der Epigenetik, was wortwörtlich „Kontrolle oberhalb von Genetik“ bedeutet, ändert unser Verständnis darüber, wie das Leben reguliert wird. Umwelteinflüsse, einschließlich Ernährung, Burnout und Stress, können Gene verändern, ohne ihren Grundentwurf zu verändern. Die Umwelt dient als „Dienstleister“, der diese genetischen Entwürfe beeinflusst und sie ein- oder ausschaltet und ist letztlich für unsere Gesundheit verantwortlich. In unserer jetzigen schnelllebigen digitalisierten Welt sind wir geneigt, viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen ohne auf uns zu achten. Dieses Verhalten kann zum Burnout und damit verbundenen Krankheiten führen. Zahlreiche Studien belegen, dass epigenetische Aktivitäten wie Meditation, Yoga u. a. eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Deshalb sind drei einfache Mini-Meditationsübungen Teil des Vortrags. Die Anwendung dieser einfachen Übungen ist ein wichtiges Hilfsmittel auf dem Weg aus dem Burnout. Ein epigenetischer Lebensstil besteht aus ausgewogener Ernährung, Bewegung, sauberer mentaler Hygiene und einem unterstützenden sozialen Umfeld. Erlebe einen Moment der Selbstreflexion und purer Inspiration!

Akuma Saningong

Inhaber und Geschäftsführer
Akademie für Potenzialentfaltung & Persönlichkeitsentwicklung

09:40 Uhr

Mit „Open Data“ die Zukunft der Mobilität vorantreiben

Seit einem Jahr sind viele Daten des öffentlichen Verkehrs auf der Open-Data-Plattform öV Schweiz frei verfügbar. Der politische Open-Data Vorstoss trifft den Nerv der Zeit und trägt bereits nach kurzer Zeit Früchte: Die Vielzahl an Applikationen, welche durch die Öffentlichkeit aus den Daten geschaffen wurde, fasziniert und beweist zugleich, dass der Staat mit gezielten Förderungen und Forderungen sicherstellen kann, dass Initiativen auch langfristig wirksam und erfolgreich sind. Die Digitalisierung hat in diesem Fall ganz klar für mehr Transparenz innerhalb des öV Schweiz gesorgt. Die Schweiz ist ein öV-Land, opentransportdata.swiss leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir auch im digitalen Zeitalter Leader und Innovator sind! 

Rahel Ryf

Head of Open Data Platform Swiss Public Transport
SBB

09:40 Uhr

Digitale Transformation bei ABB aus dem Blickwinkel des Innovationsmanagement

Wir erleben durch die Digitalisierung aktuell einen grossen Veränderungs- und Innovationsdruck auf Unternehmen. ABB arbeitet intensiv an der Digitalisierung seines Produkt- und Serviceportfolios. Dies bedeutet intern grosse Veränderung im Hinblick auf die Nutzung digitaler Technologien und die fokussierte Ausrichtung der Organisation. Wichtige Elemente sind dabei die Innovations- und Entwcklungsmethodik und auch das Verhältnis zu Technologiepartnern. Im Vortrag werden wichtige Learnings auf der Digitalisierungsreise aufgezeigt.

Thomas Eckert

CIO
ABB Schweiz AG

09:40 Uhr

Effizientere Kollaboration durch Digitalisierung

Die Digitalisierung ist der omnipräsente Hoffnungsträger zur Bewältigung des steigenden Wettbewerbsdrucks infolge Globalisierung und der immer kürzeren Innovationszyklen für Produkte mit gleichzeitig zunehmender Komplexität und Personalisierung. Als Enabling-Technologie werden vermehrt leistungsfähige Product Lifecycle Management-Strategien eingesetzt zur Integration verschiedener Engineering-Disziplinen, Abteilungen, Standorte und ggf. Partner. Entscheidend für den Unternehmenserfolg im Hochlohnland Schweiz sind neben Produktinnovationen durch Mechatronik und Software vor allem Prozessinnovationen für eine effizientere Kollaboration. Im Fokus für die Flexibilität zur Losgrösse 1 steht die Industrialisierung, wo zur Bemusterung häufig eine Vielzahl von Aktivitäten mit gegenseitigen Abhängigkeiten koordiniert werden muss. Durch Kombination von Methoden- und IT-Kompetenzen lassen sich Prozesssicherheit und Transparenz entscheidend erhöhen.

Robert Montau

Dozent
FFHS

10:20 Uhr

KI und der USP des Menschen

Es ist verloren. Wir werden alle sterben und die Maschinen übernehmen die Kontrolle über die Erde. Wer etwas über den Tellerrand schaut, wird sofort verstehen, dass Aussagen wie diese absurd sind. Auch wenn der Vormarsch der Maschine in nahezu allen Bereichen unseres Lebens Einzug hält, so bestimmen wir Menschen selbst, unter welchen Aspekten wir leben möchten. Dabei steht nicht zur Debatte, dass Maschinen keine Emotionen verstehen und wir Menschen damit im klaren Vorteil sind. Vielmehr ist es die unterschätzte Kreativität des Menschen, die eine Maschine nicht annähernd erzeugen kann. Statt uns die gute alte Zeit zurückzuwünschen, sollten wir uns lieber die Frage stellen, inwieweit die Maschinen uns durch Maschine Learning, Artifical Intelligence und Big Data unterstützen können. Der klare USP des Menschen liegt in der kreativen Ader, mit deren Hilfe Maschinen erst lebendig werden und unterstützend wirken. Der Vortrag nimmt Ihnen die Angst und gibt interessante Denkanstöße an die Hand.

Thomas Noschka

CEO
TexBlock

10:20 Uhr

Bedeutung von ICT in allen 4 Lebensphasen

Die Digitalisierung beeinflusst alle Lebensphasen. Sie trägt u.a. dazu bei, dass unsere Lebensqualität permanent erhöht wird und dass neue Berufsbilder etabliert werden. Dies geht mit kontroversen Diskussionen einher. Aufzuhalten ist es nicht und stellt sowohl die Regierung wie auch Unternehmen, Ausbildungsinstitutionen als auch die Verbraucher vor enorme Herausforderungen - und da kommt „Smart Generations“ ins Spiel.

Co-Referat mit Marloes Caduff

Ulrike Liebert

Gründerin und CEO
Generation 65 Plus GmbH

10:20 Uhr

Industrielle Renaissance – Der Mensch in der Hauptrolle

Von Industrie 4.0 zur industriellen Renaissance: Renaissance - im ursprünglichen Wortsinn heißt „Wiedergeburt“. Wir bei Dassault Systemèmes glauben, das passt, weil die Digitalisierung der Schlüssel ist, um die Industrie in Europa wiederzubeleben und noch mehr: zu neuer Stärke zu verhelfen. Die Renaissance hat im 15. und 16. Jhd. den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit ermöglicht. Mit der industriellen Renaissance sollte uns ebenfalls ein Übergang gelingen, von einem traditionellen Verständnis von Industrie und IT Strukturen hin zu ganz neuen datengetriebenen Geschäftsmodellen und Organisationen. Ein Merkmal der Renaissance ist, dass sie übergreifend wirkte: In der Kultur, der Wirtschaft wie in der Gesellschaft. Für unsere Digitalisierung heute heisst das: Sie muss raus aus dem Kästchen Technologie, raus aus dem einzelnen Unternehmen - hin zu einer Interaktion mit externen Partnern, Lieferanten und Kunden, hin zu Bildungssystemen und einer Akzeptanz in der Gesellschaft.

Christian Haltiner

Managing Director
Dassault Systemes Schweiz AG

11:00 Uhr

Chatbots können Texte lesen und schlaue Antworten geben - aber was verstehen sie wirklich?

Chatbots, Dialogsysteme, Conversational User-Interfaces - die Namen unterscheiden sich, aber die grundlegende Idee ist dieselbe: intelligente Computer-Systeme, die mit dem Menschen in natürlicher Sprache reden können. Chatbots und ihre Derivate sind darauf ausgelegt, die menschliche Sprache zu verstehen, ihren Inhalt zu interpretieren und entsprechend zu antworten. Diese langjährige Vision der Künstlichen Intelligenz hat seit 2015 enorm an Dynamik gewonnen. Aber was ist möglich, und wo sind die Grenzen? Verstehen Chatbots wirklich die Bedeutung von Text? Und wie können sie in der Praxis sinnvoll eingesetzt werden? Dieser Vortrag erklärt anschaulich die neuesten Entwicklungen in der Forschung und zeigt auf, was wir heute von einem "sprechenden Computer" erwarten können. Der Vortrag kann wahlweise in Englisch oder Deutsch gehalten werden. Im Anhang eine Präsentation zu einem ähnlichen Thema, die ich kürzlich gehalten habe.

Mark Cieliebak

Dozent
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)

11:00 Uhr

Digitalisiert und jetzt?

Customer Centered Design als Multiplikator der Digitalisierung Beschreibung: Unternehmen haben in jüngster Zeit sehr viel in die Digitalisierung investiert. Doch häufig wird die digitale Transformation als reine Technologisierung von Kommunikation, Kollaboration, Prozessen und Fertigung missverstanden. So geraten die Kunden und User sowie deren Bedürfnisse vor lauter Technologie leider rasch unter die Räder – und damit auch jede Menge Innovationspotential. Zeit also für einen neuen Blick auf Ihre Kunden, deren Customer Journey und wie Sie heute mit Daten und relevantem Content nachhaltige Kundenbeziehung aufbauen. Denn nur mit Kunden- statt mit Unternehmensbrille lassen sich online wie offline echte Kundenerlebnisse sowie neue Produkte und Dienstleistungen schaffen, die nachhaltig auf Loyalität, Kundenzufriedenheit, Reputation und die eigene Marke einzahlen.

Oliver Schmitt

Geschäftsführer
re-lounge GmbH

11:00 Uhr

Wie kann die digitale Abschottung abgewendet werden?

Viele Parlamentarier vertreten die Interessen der „Old Economy“ und haben keine Strategie, wie auf die Digitalisierung zu reagieren ist. Eine Lageanalyse und klare Commitments sind dringender denn je, so dass die Schweiz nicht bald auf dem Abstellgleis steht.

Andri Silberschmidt

Gemeinderat, Präsident Jungfreisinnige, Unternehmer, Bankangestellter

13:00 Uhr

R.I.P. Work-Life Balance….und was wirklich funktioniert

Ich habs total vermasselt. Die Sache mit dieser Work-Life Balance. Nach schweisstreibenden Situationen mit Kindern, die ins Home-Office platzen und abendlicher oder sogar nächtlicher Arbeit an Business-Projekten erkläre ich die famose Work-Life Balance endgültig für tot. Eine Erkenntnis, die nicht von einem Tag auf den anderen kam, sondern über diverse Jahre, in denen ich krampfhaft versucht habe, mein professionelles Leben als Unternehmerin vom privaten Leben als alleinerziehende Mutter zu trennen. Eine unlösbare Aufgabe mit massenhaft Gefühlen von Schuld, Angst und Stress, dass ich keinem Bereich mehr gerecht werde, obwohl nur noch am „Rödeln“ war. In den Zeiten von Cloud, diversen mobilen Geräten und permanenter Verfügbarkeit scheinen sich sämtliche Lebensbereiche zu vermischen. Ob wir das wollen oder nicht. Was also ist die Lösung? Der Vortrag beschäftigt sich mit handfesten und machbaren und vielleicht überraschenden Wegen und Massnahmen, unser Leben so zu leben, dass wir den wirklich wichtigen Dingen gerecht werden – ohne unseren Kalender noch voller zu stopfen und zeigt auf, was Personal Leadership mit einem erfüllten und erfolgreichen Leben zu tun hat.

Claudia Hesse

Founder
The Better Workplace

13:40 Uhr

Digitale Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft

Überregulierend, hemmend, übervorteilend, verschlafend: In der öffentlichen Wahrnehmung scheint sich unsere Politik bei der Digitalisierung zu verrennen. Die digitale Transformation betrifft alle Lebensbereiche, ist unaufhaltsam und liefert neue Herausforderungen. Welche Möglichkeiten haben wir um sicherzustellen, dass die Entwicklung einen Nutzen für die gesamte Gesellschaft bringt? Das Konzept der digitalen Nachhaltigkeit ermöglicht es, digitale Güter auf die Nachhaltigkeit hin zu prüfen - und gibt der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit das nötige Rüstzeug, sich im Nationalrat für verträgliche und umsichtige Lösungen einzusetzen. Die Parlamentarier-Gruppe bringt seit bald 10 Jahren Vorstösse zu Open Source Software, Open Data, Open Standards, Open Content, Open Internet und Open Access ins Bundeshaus - und somit auf die Polit-Agenda. Es gilt, die gesetzgeberischen Weichen für eine nachhaltige Digitalisierung zu stellen. Mit Beispielen aus Gesetzesrevisionen, aus dem Beschaffungswesen, und von nationalen Strategien wird die Politik im Sinne der digitalen Nachhaltigkeit illustriert.

Francesca Giardina

Stv. Geschäftsleiterin
Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit

13:40 Uhr

Agilität und Führung, postheroische Bergtour mit einem Stück Humor

Agilität und Führung, postheroische Bergtour durch ein Land der Paradoxien • Eine heitere anspruchsvolle Bergtour mit einem Stück Humor • ein organisationstheoretisch geschulter Blick auf Organisation und Führung Einstieg: Agile Führung ein Oxymoron ( im Sinne eines logischen Widerspruchs ) oder lässt es sich präzisieren? Was kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen../ was eher nicht..
Hauptteil: Willkommen im Land der Paradoxien:
1. Ungewissheit braucht Führung....wenn alles fliesst, wie gibt Führung halt ?
2. Enabling: Von der Beherrschung zum Eröffnen von Räumen ..... wenn die Kontrolle verloren geht, was dann?
3. Verantwortungsübernahme: laute und leise Macht für "Bergführer"?
4. Steuerung und Entscheiden : Nur Unentscheidbares kann entschieden werden
5. Vom Kontrollverlust zur Gestaltungsfähigkeit: Die Kontrolle neu erfinden
6. Regeln für das Unregelbare : Praktischer Umgang
7. Last : Physische Präsenz: Sprechen statt schreiben Schluss: • Zwei Köpfe bräuchte der Mensch : von Entweder/ Oder über sowohl als auch und anderen Denkformen • Und noch eine Zu-Mutung : Agilität braucht Festigkeit

Wolfgang Zimmermann

Inhaber
Zimmermann

13:40 Uhr

Der Mix machts aus: So funktionieren Teams

Warum funktionieren manche Teams einfach nicht, obschon sie fachlich perfekt zusammengestellt sind? Warum haben wir in manchen Teams eine hohe Fluktuation, obwohl die Leute doch ideal zusammenarbeiten könnten? Diese Fragen treiben Vorgesetzte, aber auch Forschende, schon lange um. Wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema liefern konkrete Hinweise: Das Funktionieren von Teams hängt stark vom richtigen Mix der Persönlichkeitseigenschaften der Teammitglieder ab. Manche sollten übereinstimmen, andere wiederum nicht. Gesucht sind also pragmatische Werkzeuge, um das Zusammenspiel von Personen zu veranschaulichen und Teams darauf gestützt optimal aufzustellen. Damit könnten wir einerseits die Kosten und Stress im Zusammenhang mit Kündigungen und Fluktuation deutlich reduzieren und andererseits viel effektivere Projektteams gestalten. Es gibt anerkannte Methoden, um in Teams fachliche Kompetenz, Persönlichkeitseigenschaften und persönliche Werte unter Mitarbeitern im Vorfeld gut aufeinander abzustimmen. In diesem Referat werden wir über den optimalen Mix im Team sprechen und darüber, wie man ihn finden kann.

Maximilian Mandl

Mitgründer
Matchademics

14:10 Uhr

Künstliche Intelligenz – Brave New World

Das Besondere an der Künstlichen Intelligenz (KI) ist ihre Lernfähigkeit und die Fähigkeit Entscheide selbständig fällen zu können. Dabei geht es nicht mehr um die ‚Automatisierung’ von Prozessen und Systemen, sondern um deren ‚Autonomisierung’. Diese Eigenschaft schafft komplett neue Realitäten, Geschäftsmodelle und multipliziert die technische Einflussnahme auf andere Wirkungssphären ins Ungeahnte. In dieser Entwicklung drängt sich die Frage auf, was bedeutet die ‚Autonomisierung’ für die Beziehung Mensch-Maschine-Umwelt? Wird die Maschine zum allumfassenden Problemlöser oder gar erst zum Problemmacher? Was bedeutet dies für die Autonomie des Menschen. Wird eine KI-Singularität eine schöne neue Welt schaffen?

Remo Reginold

CEO
Appility AG

14:10 Uhr

Fachkräftemangel: Ausbilden statt Jammern

Wir (M&F Engineering) haben bis vor 5 Jahren unter dem sogenannten "Fachkräftemangel" gelitten. Grund dafür war, dass wir exzellente junge Software-Ingenieure mit 2-4 Jahren Erfahrung gesucht - und nicht gefunden - haben. Statt über den Fachkräftemangel zu „jammern“, haben wir uns Gedanken darüber gemacht und eine innovative Lösung zu dem Problem gefunden. Der Vortrag erzählt die Geschichte einer Firma, die durch radikales Umdenken aus dem Problem des Fachkräftemangels eine Stärke und einen USP entwickelt hat. M&F Engineering bietet heute dank ihrem innovativen Trainee-Programm jungen und wenig erfahrenen Ingenieuren einen attraktiven Einstieg. Dank der gezielten Betreuung, Coaching und Weiterbildung sind diese Mitarbeiter trotz wenig Erfahrung ab dem ersten Tag sehr produktiv. Gleichzeitig entwickelt sie damit für sich und ihre Partnerfirmen genau die gesuchten Experten.

Reto Bättig

CEO
M&F Engineering AG

14:10 Uhr

Integration und die IoT Bubble

Die älteste Form des Wortes "Kompatibilität" stammt aus der lateinischen Form "cum pati", zu neuem Deutsch also; Mitleid, respektive Geduld haben. Tim Berners-Lee brauchte diese Geduld bei der Überzeugungsarbeit für ein einheitlichen Adressierungsschema. Heute ist Systemintegration und Digitalisierung als verfügbares Paradigma angepriesen, ironischerweise erleidet der Käufer eines solchen Versprechens oftmals ein Schicksal welches seine ganze Geduld abverlangt. Wo stehen wir also heute, fast 30 Jahre nach dem Hyperlinking? Wie wird das Versprechen wahrer Kompatibilität in Zukunft Realität werden, wird es einen "Standard" für die Kompatibilität geben? Würden so die Googlers gute Freunde mit Applers werden und mit dem Kunden im gleichen Sandkasten spielen? Wir versuchen in diesem Referat die Dinge für den Kunden zu erfassen und stellen uns der Frage, wird es einfacher oder ist das Gegenteil der Fall.

Bernhard Hüssy

CEO
Nomos Systems AG

14:40 Uhr

Lessons Learned – Von geretteten Projekten zum Praxisleitfaden für Industrie 4.0 Projekte

Wirklich konzeptuell neu ist wenig und viel ist immer noch Marketing-Hype. Einige Unternehmen sind jedoch unzufrieden mit den Ergebnissen. Technologien im Reifeprozess versprechen Grosses, sind aber noch nicht auf die in Praxis notwendigen Anwendungsfälle angepasst. Wie geht man mit einem explorativen Projekt um, wenn man nicht unendliche Mittel hat? Wir zeigen auf, was aus der Vergangenheit und aktuellen Beispielen von Industrie 4.0 Projekten vermeidbare Fallstricke sind. Wann ist mehr Erforschung und wann mehr Engineering gefragt? Wie setzt man realistische Ziele und erreicht diese auch? Neu ist der grössere Umfang über Unternehmensgrenzen hinweg und mehr Möglichkeiten im digitalen Raum. In vielen Fällen sind auch Veränderungen des Geschäftsmodells möglich. Das Auditorium erhält ein einfaches Vorgehensmodell, das besonders mittelständischen Unternehmen den Einstieg in Industrie 4.0 Projekten ermöglicht oder Ansätze zur Projektrettung bestehender aufzeigt. Nicht alles ist agil, aber ohne Agilität ist nichts! Zusatzservice: Die SwissICT-Fachgruppe beantwortet im Nachgang via Mail/App gestellte Fragen zu Industrie 4.0 und publiziert Antworten im Blog-Format.

Roland Klüber

CEO
Consilis GmbH

14:40 Uhr

Partner

Das swissICT Symposium findet nur dank der grosszügigen und tatkräftigen Unterstützung folgender Partner statt.